Die Jahre in Frankfurt“. „Das Selbstbildnis mit Sektglas ist nicht nur eines der bedeutendsten Gemälde unseres Hauskünstlers Max Beckmann, sondern auch eine Ikone des 20. Das Gemälde wurde zum politischen ... von Anna Huber, Blick in den Beckmann-Saal im Städel Museum, Foto: Städel Museum - Norbert Miguletz, Das „Selbstbildnis mit Sektglas“ gehört nun dauerhaft dazu. Selbstbildnis mit Sektglas steht exemplarisch für die schrittweise Überwindung von Beckmanns spätimpressionistischer Malweise, hin zu einer expressiven Übersteigerung der Formen und Figuren. Weltkrieg; Bruch mit dem eigenen Stil; in Frankfurt: Karriere und Anerkennung; Seit 1932 von den Kampagnen der Nazis betroffen Für Städel-Direktor Philipp Demandt ist es ein "Sinnbild, ja das Auftaktbild der Weimarer Republik": Das "Selbstbildnis mit Sektglas" von Max Beckmann, 1919 gemalt. Es ist das einzige Gemälde aus einer kleinen Gruppe ikonisch gewordener Selbstbildnisse Beckmanns, das sich noch in deutschem Privatbesitz befand. Fazit 4. Max Beckmann (1884–1950) ist wie kaum ein anderer Künstler mit Frankfurt und dem Städel Museum verbunden. Direktor Philipp Demandt über eine der bedeutendsten Erwerbungen in der Geschichte des Städel.Sarah Omar | 23.10.2020. Provenienzforscherin Iris Schmeisser über das Schicksal der Frankf... von Iris Schmeisser, Mit 30 Jahren wurde Georg Swarzenski Direktor des Städel Museums – und prägte es drei Jahrzehnte lang. Nun hängt das Gemälde seit fast einem Jahrzehnt schon als Dauerleihgabe im Städel, den Frankfurterinnen und Frankfurtern ist es vertraut. Einleitung 2. Die FAZ freut sich riesig über Max Beckmanns "Selbstbild mit Sektglas", das das Städel erworben hat. Wieso war Ihnen ausgerechnet dieses Werk so wichtig? Deren beherzten Zusagen schlossen sich neben der Ernst von Siemens Kunststiftung und dem Städelschen Museums-Verein auch noch fünf private Förderer mit wiederum exzeptionellen Einzelzusagen an, sodass die Erwerbung mit privaten und staatlichen Mitteln schlussendlich geglückt ist. Selbstbildnis mit Sektglas, 1919. Jahrhunderts. Warum gehören Beckmann und Frankfurt zusammen? Seit meinem Amtsantritt in Frankfurt war der Erwerb dieses Schlüsselwerks von Beckmann mein Herzenswunsch. Die Fragen stellte Sarah Omar, Onlineredakteurin am Städel Museum. Das Städel hatte schon ein Jahr zuvor, also 1918, begonnen seine Werke zu sammeln. Eine Sternstunde sei es, wie der drei Jahre lang zäh um das Bild ringende Städel Direktor Philipp Demandt voller Stolz verkündet:„Das Selbstbildnis mit Sektglas“ ist nicht nur eines der bedeutendsten Gemälde unseres Hauskünstlers Max Beckmann, sondern auch eine Ikone des 20. Es hieß lange, dass dieses weltweit begehrte Kunstwerk nicht zu verkaufen sei. Das Selbstbildnis zeigt Max Beckmann als Hüftbild in der Frontalansicht. „Das Selbstbildnis mit Sektglas ist nicht nur eines der bedeutendsten Gemälde unseres Hauskünstlers Max Beckmann, sondern auch eine Ikone des 20. Das "Selbstbildnis mit Sektglas" von Max Beckmann. Teil): Studium in Weimar; Stipendium in Florenz; Beginn der Karriere in Berlin; Sanitätsdienst im 1. The exhibition illustrates Beckmann’s journey to become one oft he leading protagonistis of modern art. Und zwar stammt es aus der legendären Privatsammlung von Hermann Lange, der es bereits in den 1920er-Jahren erworben hatte. Das "Selbstbildnis mit Sektglas" von Max Beckmann war bereits seit 2011 im Frankfurter Städel als Leihgabe zu sehen – nun hat das Museum das Bild erwerben können. Das ursprünglich aus der Privatsammlung von Hermann Lange, Krefeld, stammende Hauptwerk seiner Frankfurter Zeit befindet sich bereits seit 2011 als Dauerleihgabe im Städel und erweitert nun dauerhaft die bedeutende … Das ursprünglich aus der Privatsammlung von Hermann Lange, Krefeld, stammende Hauptwerk seiner Frankfurter Zeit befindet sich bereits seit 2011 als Dauerleihgabe im Städel und erweitert nun dauerhaft die bedeutende Beckmann-Sammlung des Museums. Biographischer Aspekt 2.3.2. Max Beckmann (1884–1950) Selbstbildnis mit Sektglas, 1919 Öl auf Leinwand, 65,2 x 55,2 x 2,3 cm (ohne Rahmen) Signiert oben links in Ölfarbe: Beckmann Bezeichnet oben links: Frankfurt a/M Sept. 19 WVZ: Göpel 203 Erworben mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder sowie privater Spenden. Dieses Selbstbildnis ist sein drittes Selbstporträt nach dem Ersten Weltkrieg. Dass das Selbstbildnis mit Sektglas in unsere Sammlung passt, war spätestens seit 2011 klar, als das Bild als – vorübergehende – Leihgabe hier ans Städel kam. 1937 floh Beckmann, als „entartet“ diffamiert, aus Deutschland. Beckmann nimmt also eine Rolle ein, in der er in den kommenden Jahren immer wieder erscheint: Er ist der distanzierte Beobachter des nächtlichen Amüsierbetriebs. Sarah Omar | 23.10.2020 Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V. Max Beckmann, Selbstbildnis mit Sektglas, 1919, Öl auf Leinwand, Gemeinsames Eigentum mit der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Bundesrepublik Deutschland und dem Städelschen Museums-Verein, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020. Von 1915 bis 1933 in Frankfurt ansässig, schuf der Beckmann hier einen Großteil seiner zentralen Werke, entwickelte seinen charakteristischen Stil und unterrichtete ab 1925 als Hochschullehrer an der Städelschule. 1950 starb er in New York. Wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich war es, dass es hier bleiben würde? Heute fehl... von Iris Schmeisser, Woher kommen die Kunstwerke im Museum? Zahlreiche Frankfurt-Ansichten, Selbstbildnisse und Porträts von Freunden und Bekannten belegen seine enge Bindung an die Stadt, die er nach seiner erzwungenen Entlassung aus der Professur 1933 mit großem Bedauern verließ. Neben Max Beckmanns „Eisgang“ erinnert heute eine Gedenktafel an seine ehemaligen Besitzer. Analyse und Interpretation 2.1.Bildbeschreibung 2.2.Interpretation 2.2.1. Dort hing auch Max Beckmanns Gemälde „Der Strand“ – das einst zur Städel Sammlung gehörte. Mit diesem Selbstporträt kann das Haus seine Sammlung an … B ilder wie das seit heute fest dem Städel gehörende „Selbstbildnis mit Sektglas“ von Max Beckmann stehen gewöhnlich im Buche der Geschichte. Abbildungsverzeichnis 5. Es ist somit maßgeblich, den Verbleib des Werks Selbstbildnis mit Sektglas in Deutschland zu sichern“, sagt Frank Druffner, stellvertretender Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder. Es war schließlich die Familie Lange selbst, die durch großzügiges Entgegenkommen den Weg für erste Anfragen an institutionelle Förderer, die Kulturstaatsministerin und die Kulturstiftung der Länder, geebnet hat. Weit weniger bekannt ist, wie eng sein Schaffen, sein Aufstieg, aber auch sein Schicksal mit der Stadt Frankfurt verknüpft sind. Jahrhunderts. Nun das erste Selbstbildnis des 63-Jährigen, nachdem er den Sprung nach Amerika gewagt und damit innerhalb der Emigration, also für sein Leben überhaupt, noch einmal einen ganz neuen Anfang riskiert hat. Das NS-Regime beschlagnahmte große Teile davon und zer... von Iris Schmeisser, Van Goghs berühmtes „Bildnis des Dr. Gachet“ gehörte einst dem Städel – bis die Nationalsozialisten es 1937 beschlagnahmten und zur „entarteten Kunst“ erklärten. Max Beckmann (1884-1950) hatte den Ersten Weltkrieg als Sanitätshelfer an der Ostfront und in Flandern erlebt und im Jahr 1915 einen Nervenzusammenbruch erlitten. Max Beckmanns "Selbstbildnis mit Sektglas" konnte unter anderem mit Mitteln der Ernst von Siemens Kunststiftung für die Sammlung des Städel Museums erworben werden. Max Beckmann (Leipzig 1884 - New York 1950), Selbstbildnis mit Sektglas (1919) Im grellen Licht eines Frankfurter Nachtlokals sitzt der Maler allein an der Theke. Sarah Omar | 23.10.2020, In Frankfurt wurde es geschaffen – in Frankfurt wird es nun bleiben: Max Beckmanns ikonisches „Selbstbildnis mit Sektglas“. Literaturverzeichnis